Hausratte bekämpfen

Ratten können neben der Vernichtung und Zerstörung von Lebensmittel und Eigentum auch gefährliche Krankheiten auf den Menschen und Haustiere übertragen!

Hausratte bekämpfen
Hausratte bekämpfen

Eigenschaften von Ratten:

Ratten sind neben Mausen die am weitesten Verbreiter unter der Nagetieren und begleiten den Menschen seit Ewigkeiten. In unseren Breitengraden kommen die Haus- und die Wanderratte am häufigsten vor. Ratten können sich sehr schnell vermehren und dadurch zu einer richtigen Plage und Belastung werden. Ein Rattenpaar kann mitunter bis zu 800 Nachkommen pro Jahr gebähren, wenn die Fressmöglichkeiten bestehen.

 

Mögliche Gründe für den Befall von Ratten:

Ratten werden durch Essenreste, Nahrung und Wärme angelockt, so dass man sich vorab gut schützen kann. Stellen Sie sicher, dass keine Einschlupfmöglichkeiten im Mauerwerk, in Türen oder Fenstern bestehen und schließen Sie diese. Entfernen Sie alle Nahrungsmittel aus der Reichweite und verschließen und verstauen Sie dies gut. Ein weiterer möglicher Schutz sind Katzen.

 

Gefahren durch Ratten:

Ratten können neben der bloßen Zerstörung von Materialien, wie Holz, Stoffen und Beton, auch Lebensmittel in rauen Mengen vernichten und konterminieren. Des Weiteren können Sie auch für den Menschen gefährliche Krankheiten übertragen und durch Kot und Urin in Lebensmittel oder in der Küche diese sehr schnell auf den Menschen übertragen. In einigen Fällen, die aber meist auf anderen Kontinenten auftreten, greifen Ratten sogar auch Menschen an und fügen diesen schlimme Bisswunden zu.

Eine weitere Gefahr besteht in der psychischen Belastung und dem Ekel, den die meisten Besitzer von Häusern und Wohnungen haben.

 

Bekämpfung und Schutz vor Ratten:

Zur Bekämpfung von Ratten in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus oder Garten empfiehlt sich ganz allgemein ein konsequentes, schnelles und gründliches Handeln, da Sie das gleiche Problem immer wieder haben werden. Notfalls lohnt sich auch der Einsatz eines professionellen Schädlingsbekämpfers.

 

Der beste Schutz wie auch bei den meisten Schädlingen die Prävention:

  • Das A und O ist Hygiene und Sauberkeit. Ratten werden in der Regel durch Nahrungsmittel angelockt. Wenn Sie diese nicht finden oder keinen Zugang dazu haben, werden Ratten sich nicht dauerhaft bei Ihnen in der Wohnung, im Haus oder im Garten niederlassen. 
  • Keine Nahrungs- und Futtermittel Ihrem Grundstück stehen lassen oder platzieren.
  • Beim Kompostieren von Nahrungsmittel benutzen Sie einen geschlossenen Kompostierer. 
  • Die Entsorgung von Nahrungsmittelresten und -abfällen über die Toilette ist auch nach vorhergehender Zerkleinerung aufgrund der Abwassersatzungen nicht sinnvoll und lockt Ratten nur zusätzlich an.
  • Das Eindringen von Ratten in die Gebäude können Sie verhindern, indem Sie Öffnungen und Schlupflöcher verschließen. Hier sollten Sie auf keinen Fall Abwasserschächte und Leitungsschächte vergessen.
  • Füttern Sie bitte keine Tauben oder andere Tiere wie freilaufende Katzen und Hunde in Ihrer Umgebung. 

 

Mittel, Hilfe und Maßnahmen gegen Ratten:

Ratten kann man auf unterschiedliche Art und Weise bekämpfen und versuchen zu vernichten. Hier lassen sich die folgenden unterschiedlichen Verfahren nennen:

  • Chemische Verfahren
  • Lebendfang und Fallenfang
  • Nicht-Chemische Verfahren

Das wichtigste bei der Bekämpfung von Ratten ist das nachhaltige Vorgehen. Es muss unbedingt auf eine vollständige Vernichtung geachtet werden und eine vollständige Beseitigung und Reinigung aller Hinterbleibsel sichergestellt werden. 

 

Wir raten zu einer Kombination von chemischen und nicht-chemischen Verfahren und haben hiermit die besten Ergebnisse erzielt.

Die wirksamsten Rodentizide sind die Antikoagulantien. Diese lassen sich noch einmal nach Erfindungsjahr unterscheiden.

  • Erstes Produkt mit Warfarin, Chlorphacinon, Coumatetralyl
  • Zweites Produkt mit Bromadiolon, Difenacoum, Brodifacoum, Flocoumafen

 

Antikoagulantien haben den großen Vorteil gegenüber anderen Giftarten und Wirkstoffen, dass Sie eine verzögerte Wirkung haben und daher keine Köderscheue hervorrufen. Des Weiteren steht diesen Produkt ein wirksames Gegenmittel Vitamin K1 (Phytomenadion) entgegen, das schnell und sicher eingesetzt werden kann.

 

Die Gifte werden in der Regel und am einfachsten und effektivsten als Getreideköder, Pellets oder Köderblöcke dargereicht. Köderblöcke enthalten Paraffinwachs, so dass sie feuchtebeständiger sind und für Nichtzieltiere weniger attraktiv sind. Daher kann man diese gut in Schächsten, im Garten und in Rohren benutzen.