Kakerlaken bekämpfen

Schaben werden in Deutschland häufig auch Kakerlaken genannt. Diese kommen in Deutschland vermehrt vor und können gefährliche Krankheiten übertragen!

Eigenschaften von Kakerlaken

Kakerlaken recht alte Insekten und gehören zu der Familien der Schaben. Weltweit existieren mehr als 3.800 Schabenarten. Diese kommen in der Regeln in tropischen und subtropischen Gebieten vor. Wer kennt das nicht? Urlaub im Thailand oder in den Tropen und es wimmelt nur so von Kakerlaken. Auf der Straße, im Hotelzimmer und auch in Restaurants. Kakerlaken halten sich fast überall auf, wo es feucht und warm ist.

 

In Deutschland gibt es die Deutsche Schabe, die Orientalische Schabe, die Amerikanische Schabe und die Braunbandschabe.

 

Der Körper der Kakerlaken ist sehr flach, damit Sie in enge Ritzen, Löcher und Spalten passen. Wer einmal eine Kakerlake rennen sehe hat, der weiß wie schnell diese Ungeziefer sein können. Kakerlaken sind nachaktiv Tiere. Tagsüber verstecken Sie sich meist zu mehreren Tieren in kleinen Ritzen, Spalten oder Löchern. Am wohlsten Fühlen Sie sich bei über 25 Grad. Die ist der Hauptgrund warum Kakerlaken nicht so weit verbreitet sind in Deutschland, wie zum Beispiel in Australien, Asien und Südamerika. Sie lieben feuchte und warme Stellen und Räume und halten sich deshalb vermehrt in der Küche, im Vorratsraum, Bädern oder der Toilette auf.

 

Gefahren durch Kakerlaken

Kakerlaken können als Krankheitsüberträger vorkommen. Sie können sowohl auf den Menschen als auch an Haustiere gefährliche Keime und Krankheitserreger übertragen. Hierzu zählen mitunter in Einzelfällen auch so gefährliche Krankheiten wie Tuberkulose, Ruhr, Typhus, Cholera, Kinderlähmung und Hepatitis B. Des Weiteren verbreiten Kakerlaken Pilsporen. Diese Keime und Erreger werden durch den Kot der Kakerlaken weitergegeben. Auch Allergien können durch Kakerlaken weitergegeben und ausgelöst werden.

 

Mögliche Gründe für den Schabenbefall  

Kakerlaken essen so ziemlich alles und sich absolut nicht wählerisch. Sie essen Müll, Lebensmittel und auch pflanzliche Reste. Hygiene kann Kakerlakenbefall etwas reduzieren. Vollkommen verhindern kann man das Auftreten von Kakerlaken besonders in feuchten und warmen Regionen jedoch nicht.

 

Bekämpfung und Schutz vor Kakerlaken

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Kakerlaken zu bekämpfen. Die mit Sexuallockstoffen versehene Klebefallen helfen bei der direkten Bekämpfung. Somit wird das Ausmaß des Schabenbefalls reduziert. Diese Klebefallen sind für Menschen und Haustiere völlig ungefährlich und halten bis zu 4 Wochen an. Sie sollten dort aufgestellt werden, wo sich Kakerlaken vermehrt aufhalten. Das heißt also hinter Schränken, vor Spalten, Lücken und feuchten Stellen. Zur unmittelbaren und direkten Vernichtung können Kontaktinsektizide und Fraßköder verwendet werden. Diese beiden Methoden können auch sehr gut parallel angewendet werden.

 

Als passive Vorsorge, Mittel und Maßnahme zur Kakerlakenbekämpfung sollten Sie versuchen Ordnung und Sauberkeit zu bewahren. Lassen Sie keine Essensreste oder Müll dauerhaft stehen. Reagieren Sie bei den ersten Anzeichen von Kakerlakenbefall energisch und konsequent, weil sich Kakerlaken sehr schnell verbreiten und festsetzen können. Dann kann Ihnen mitunter nur ein Kammerjäger helfen.

 

Mittel, Hilfe und Maßnahmen gegen Kakerlaken

Mischen Sie Borax oder Backpulver und Zucker zu ähnlichen Teilen zusammen und stellen dies den Kakerlaken zum Verzehr auf den Boden. Nach der Aufnahme der Mischung platzen Kakerlaken auf und sterben sofort.

 

Das Problem bei der Vernichtung von Kakerlaken besteht darin, dass die weiblichen Kakerlaken Ihre Eier in einer Art Schutzhülle in Ihrem Körper tragen, der keine Insektizide durchlässt. Von daher kann man zwar das Muttertier töten, aber die Nachkommen sehr schlecht. Daher gilt auch immer der Rat nicht auf Kakerlaken zu treten, weil man dann eher noch Larven unter der Schuhsohle verbreiten und in seine Wohnung, in das Haus oder in die Küche mitnehmen kann.